Facebook Werbung: Der ultimative Guide für 2017

Facebook Werbung: Der ultimative Guide für 2017

In dieser Anfänger Anleitung für Facebook Werbung wirst du alles nötige lernen, um deine erste eigene Kampagne zu erstellen.

Wir beschäftigen uns mit den Grundlagen der Facebook Werbung, den wichtigsten Kampagnen Einstellungen sowie einigen grundlegenden Begriffen des Online Advertisings.

Danach erklären wir dir genau, wie du deine erste Facebook Ad erstellst und welche Einstellungen, du wann benutzen solltest.

Zum Abschluss schauen wir uns den Facebook Pixel, seine Installation und Anwendung an.

DER SIEGESZUG VON FACEBOOK

Facebook hat sein Ziel von einer Milliarde Nutzern schon längst überschritten. Das soziale Netzwerk hat die Social Media Landschaft nachhaltig verändert und die Gründer von Facebook haben ein Stück Internetgeschichte geschrieben.

Sie haben globale Kommunikation und Interaktion mit anderen Menschen neu definiert. Facebook hat unendlich viele Datensätze über unsere Gesellschaft gesammelt, von Verwandtschafts- und Freundschaftsbeziehung bis hin zu Hobbies oder deiner Lieblingsband.

Obwohl Google einen massiven Vorsprung in Sachen Werbung hat, holt Facebook Ads schnell auf und wird möglicherweise bald zum größten Anbieter von Internet Werbung.

FACEBOOK BEHERRSCHT DAS HANDY

Das Internet wird zu einem großen Teil von Handys oder Tablets besucht. Dies ist ein riesiger Vorteil für Facebook, denn im Gegensatz zu Google, können sie ihren Benutzern Vollbild-Werbeanzeigen sowohl in Facebook als auch auf Instagram zeigen.

Google und anderen Konkurrenten können häufig nur kleine Textanzeigen oder Banner zeigen, die schnell übersehen oder ignoriert werden.

Im Gegensatz dazu, lässt Facebook lässt seine Werbung direkt in den Newsfeed seiner Benutzer einfließen und zeigt ihnen mehrmals am Tag große, farbige und bildhafte Werbeanzeigen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Facebook Werbung als solche nicht immer direkt zu erkennen ist. Zwar macht Facebook mit einem kleinen “Vorgeschlagener Beitrag” Schriftzug darauf aufmerksam, aber nicht immer fällt dies auf.

Facebooks riesige Datensätze sind von immensem Wert für Firmen, die Werbung schalten wollen.

FACEBOOK WERBUNG VS. GOOGLE ADWORDS

NACHFRAGEGENERIERUNG VS. BEDARFSDECKUNG

Bevor man sich dazu entschließt, eine Facebook Marketing Kampagne zu erstellen, sollte man mit den Unterschieden zwischen Facebook und Google Adwords vertraut sein.

Du bist mit Google Adwords Werbung wahrscheinlich mehrere Male pro Tag konfrontiert: Du suchst nach einem bestimmten Keyword und über deine Suchergebnisse zeigt Google dir Textwerbung, die relevant zu deinem Suchbegriff ist, an. Der Werbetreibende möchte dir ein relevantes Produkt oder Dienstleistung anbieten, die deinen Bedarf (den du mit deiner Suchanfrage ausgedrückt hast) decken soll. Google Adwords ist Bedarfsdeckung in seiner reinsten Form und funktioniert für diesen Zweck extrem gut. Allerdings bringt dieses System auch einige Nachteile mit sich.

NACHTEILE VON ADWORDS

  • Jedes Produkt hat eine limitierte Anzahl von Keywords, die häufig eine hohe Konkurrenz haben und deine Marketing-Kosten erhöhen
  • Du kannst nur einen bereits vorhandenen Bedarf decken, sehr selten einen neuen schaffen.

Hier kommt Facebook ins Spiel: Facebook orientiert sich nicht an Keywords, sondern nur daran, WER deine möglichen Kunden sein könnten. Deine Werbekampagnen sind – anhand von Alter, Geschlecht, Interessen, Hobbies und Jobs – speziell auf eine Zielgruppe zugeschnitten.

Dies ermöglicht dir, einen Bedarf für eine relevante Zielgruppe zu schaffen.

NEUE PLATTFORM - ALTE PRINZIPIEN

Facebook ist zwar relativ neu, aber Facebook folgt traditionellen Marketing Regeln. Wichtig:

Das Marketing Budget sollte ein positives Return of Investment haben.

Stelle dir vor, dass du mit deinen Facebook Anzeigen einen ROI 1% auf dein Investment erwirtschaftest. Auf den ersten Blick klingt das nach einem kleinen Betrag, aber wenn man bedenkt, dass man diesen ROI innerhalb von wenigen Minuten automatisch erwirtschafteten kann, dann wird einem klar, wieviel Gewinn man damit innerhalb eines Jahres erreichen kann.

Um erfolgreiche Facebook Werbekampagnen zu schalten muss man Sales Funnel, Ad Copywriting, Landing Pages und Lead Follow-Ups beherrschen. Zudem sollte alles weitgehend automatisiert ablaufen.

Keine Angst, in diesem Guide werden wir dir alles nötige erklären.

Aber erst einmal solltest du herausfinden, ob Facebook Werbeanzeigen das Richtige für dich ist.

EXKLUSIVER ZUGANG

ZU ANLEITUNGEN, FALLSTUDIEN UND BEST-PRACTICES
(KOSTENLOS)

IST FACEBOOK WERBUNG DAS RICHTIGE FÜR DICH?

Können Facebook Werbeanzeigen jedem Unternehmen helfen?

Facebook bietet soviele Möglichkeiten, Kunden zu erreichen, dass fast jedes Unternehmen davon profitieren kann. Es gibt jedoch durchaus Unterschiede, ob man zum Beispiel nur ab und zu auf ein Event oder einen Blog-Post aufmerksam machen will, oder ob man Facebook Werbung dazu benutzt, neue Leads, Kunden oder Traffic zu kreieren.

Welche Produkte oder Dienstleitungen passen zu Facebook?

Theoretisch kann man jedes Produkt auf Facebook verkaufen, da sich auf Facebook ein Querschnitt der gesamten Bevölkerung wiederfindet. Dennoch muss man festhalten, dass sich manche Produkte wie von selbst verkaufen, während andere es sehr schwer haben werden.

Generell kann man sagen, dass die primäre Zielgruppe Endkunden sind. Facebook eignet sich nur bedingt für den B2B Markt.

ENDKUNDEN ORIENTIERTE UNTERNEHMEN

Deine Firma verkauft Produkte an Endkunden? Dann ist Facebook das Richtige für dich. Facebook wird dazu benutzt, mit Freunden und Familien in Verbindung zu bleiben. Es eignet sich hervorragend dazu, Individuen zu erreichen und ihnen deine Firma oder Produkt zu zeigen.

Facebook Werbeanzeigen eignen sich schlecht für B2B orientierte Firmen und Dienstleistungen. Es ist zwar möglich Produkte an Einzelunternehmer oder kleine Firmen zu verkaufen, aber alles was eine gewisse Größe überschreitet, erreicht man schlecht. Diese Firmen suchen nach ihren Produkten in anderen Kanälen.

LOKAL ORIENTIERTE UNTERNEHMEN

Deine Firma ist lokal verankert und verkauft Produkte oder Diensleistungen an einer physischen Adresse, wo Kunden regelmäßig vorbeikommen? Dann eignet sich Facebook Werbung hervorragend für dich.

Restaurants, Cafes, Ärzte, Fitness Studios, Yogaschulen, Automechaniker, uvm.

Facebook erlaubt es dir nicht nur deine Werbung Menschen zu zeigen, die sich innerhalb weniger Kilometer zu deinem Geschäft befinden, sondern auch denjenigen, die am wahrscheinlichsten deine Kunden werden könnten. Du kannst deine bereits vorhandenen Kunden und Fans direkt erreichen, aber auch ihre Freunde, die in der Nähe wohnen.

Facebook Werbeanzeigen eignen sich großartig für lokale Geschäfte, denn es ermöglicht Unternehmen, ihre Werbeanzeigen gezielt demographischen Gruppen zu zeigen. Nicht nur kannst du Umkreis und Nähe zu deinem Geschäft bestimmen, sondern auch deine Zieloptionen  mit Alter, Interessen und vielen anderen Einstelllungen verfeinern.

FREIZEIT UND FUN ORIENTIERTE UNTERNEHMEN

Deine Firma verkauft Freizeit bzw. Fun/Spaß Produkte und Dienstleistungen? Dann ist Facebook Werbung genau das Richtige für dich.

Egal ob du dein Funsport Event promotest, deine ferngesteuerte Drohne oder deine Erlebnis-Urlaube. Facebook eignet sich hervorragend, um Events, Mitgliedschaften, Erfahrungen, Reisen oder Entertainment Produkte zu vertreiben.

Facebook ist der Platz, wo Menschen abschalten wollen und sich ihren Freizeitaktivitäten oder denen ihrer Freunde widmen. Man vernetzt sich, postet über seine Freizeit und liked Beiträge seines Freundeskreises.

Dein Produkt ist hip, trendy, cool, macht Spaß und ist einfach zu erklären/verstehen? Dann passen Facebook Werbeanzeigen genau zu deinem Unternehmen.

Auf der anderen Seite, wirst du Schwierigkeiten haben, technische, komplexe und weniger “sexy” Produkte zu verkaufen.

Zwar ist es auch möglich eine “lustige” Werbung für einen Staubsauger zu schalten, aber dennoch ist eher schwierig dafür viele Likes, Shares oder Clicks zu generieren.

Dennoch gibt es immer wieder Beispiele für erfolgreiche Social Media Kampagnen für “langweilige” Produkte. Ein gutes Beispiel der letzten Jahre ist die Social Media Kampagne von TIPP-EX. TIPP-EX? Du weißt schon, das weiße Zeug mit dem man von Hand geschriebenen Text korrigieren kann.

Wenn du eine kurze Aufmerksamkeitsspanne hast, dann kannst du das Video auch nur bis 1:20min schauen. Danach ist das Prinzip klar.

Die Kampagne generierte:

  • mehr als 46 Millionen Views
  • 1+ Millionen Social Shares
  • wurde in 217 Ländern angeschaut
  • Der durchschnittliche Besucher interagierte sagenhafte 5 Minuten mit der Werbekampagne
  • TIPP-EX steigerte den Verkauf seiner Produkte um 30%

Lasse diese Zahlen einmal kurz auf dich einwirken. Der ROI für eine erfolgreiche virale Kampagne kann sehr positiv ausfallen.

Ein Merkmal dieser Kampagnen für “langweilige” Produkte ist, dass sie häufig mit sehr viel Aufwand, einem hohem Budget und von professionellen Werbeagenturen produziert werden. Möglicherweise ist in diesem Fall Google Adwords  eine bessere Wahl für dein Marketing Budget.

INDIVIDUELL ORIENTIERTE UNTERNEHMEN

Dein Unternehmen bietet individuelle Lösungen oder maßgeschneiderte Produkte an? Dann ist Facebook Werbung für dich das Richtige.

In Facebook dreht sich alles darum, seine Persönlichkeit, Interessen und Leben darzustellen. Es ist der perfekte Platz, um personalisierte Produkte oder Diensleistungen zu verkaufen, die Menschen helfen ihre Individualität darzustellen.

Eine gute PI mal Daumenrechnung ist dabei: Wenn deine Produkte in ein Warenhaus, wie z.b.: Karstadt passen, dann ist dein Werbebudget an einer anderen Stelle besser plaziert. Wenn du jedoch spezielle, sehr individuelle Produkte anbietest, die man in einem kleinen Fachgeschäft kaufen würde, dann bist du bei Facebook an der richtigen Stelle.

IDENTITÄT, GLAUBENS ODER MEINUNGS ORIENTIERTE UNTERNEHMEN

Dein Unternehmen orientiert sich an Glaubensrichtungen, politischer Gesinnung oder anderen Meinungsrichtungen? Auch hier kann Facebook Werbung dir helfen, die richtigen Menschen zu erreichen.

Christ, Muslime, Jude, Buddhist, Spirituell, SPD, CDU, FDP, Links, Rechts, ganz egal. Nie war es leichter Menschen zu finden, die eine bestimmte Gesinnung haben und mit ihnen zu kommunizieren. Facebook bietet dir die Möglichkeit, deine Kampagnen sehr genau auf bestimmte Zielgruppen zuzuschneiden und ihnen maßgeschneiderte Werbung zu zeigen, die sie direkt anspricht.

FACEBOOK WERBUNG: GRUNDLAGEN & TERMINOLOGIE

Wenn man erfolgreich mit Facebook Werbeanzeigen sein will, dann kommt man um einige Grundlagen und Begrifflichkeiten nicht herum. Man sollte sein Marketing Budget nicht einsetzen, bevor man sich nicht vollkommen sicher ist, dass man die Grundlagen verstanden hat.

Prinzipiell ist Facebook Werbeanzeigen leicht erlernbar, aber manche Einstellungen und Begriffe können etwas verwirren, darum werden wir sie an dieser Stelle kurz anreissen.

Werbeanzeigen

Werbeanzeigen werden, abhängig vom Budget, einer vorher bestimmten Gruppe von Facebook Nutzern gezeigt. Häufig sieht man diese Werbeanzeigen auf der rechten Seite deines Facebook Feeds, aber Facebook platziert Werbung auch direkt in deinem News-Feed.

Facebook Werbung: Sponsored Post im New-Feed
NEWS FEED
Facebook Werbung: Rechte Seite
RECHTE SEITE

Wenn eine Anzeige auf einer Facebook Seite angezeigt wird und ein Benutzer sie sehen könnte, dann nennt Facebook diesen Vorgang eine Impression. Eine Impression ist nichts anderes als die Chance, dass jemand deine Werbeanzeige hätte sehen können. Das heißt nicht, dass er sie tatsächlich gesehen hat. Sagen wir eine der oben gezeigten Werbeazeigen hatte 100.000 Impressionen, dann wurde sie potentiell 100.000 mal gesehen.

Dies ist eine wichtige Unterscheidung und du solltest sie im Hinterkopf behalten, denn sie wird bei der Erstellung einer Facebook Werbeanzeige wichtig.

Auch bedeutet eine Impression nicht, dass mehrere Menschen deine Anzeige gesehen haben. Wenn du im Punkt Zielgruppendefinition eine Potentielle Reichweite von 10.000 Benutzern hattest, dann wurde die Facebook Werbung jedem individuellem Benutzer 10x gezeigt und hatte damit 100.000 Impressionen.

Viele Menschen klicken nicht bei der ersten Impression auf eine Werbeanzeige, sondern erst, wenn sie sie einige Male gesehen haben. Wenn ein Benutzer durch Facebook surfed, dann wird ihm dieselbe Anzeige immer wieder auf der rechten Seite oder in seinem Feed angezeigt.

Aufgrund dessen ist es wichtig, dass man aussagekräftige Überschriften und interessante Bilder benutzt, damit ein Benutzer eher auf die Facebook Werbung klickt. Facebook ermöglicht dir, sog. A/B Tests zu schalten. Das bedeutet, dass du für eine Werbekampagne mehrere Werbeanzeigen erstellst. Facebook rotiert diese automatisch und findet für dich heraus, welche deiner Anzeigen am besten funktioniert hat.

Nachdem ein Benutzer auf eine Werbeanzeige klickt, dann wird er zu einer, vom Werbetreibenden eingestellten, festgelegten Adresse geführt, einer sog. Landing Page.

Facebook hat eine sehr detailliertes Reporting und zählt jeden individuellen Klick/Impression für dich.

LANDING PAGES

Wenn Benutzer nach einem Klick auf einer Seite landen, so spricht man von einer sog. Landing Page. Facebook Werbeanzeigen geben dir die Möglichkeit, verschiedene Landingpages bei der Erstellung der Werbekampagne zu bestimmen.

Das Einzige, was du dabei beachten musst, sind Facebooks Werberichtlinien. Unter anderem darfst du keine Werbung für Alkohol, Glücksspiel oder Tabak machen. Ich empfehle dir einen kurzen Blick auf die Liste zu werfen.

Wenn du diese Richtlinien beachtest, dann kannst du Benutzer auf deine eigene Webseite leiten, auf eine Facebook Page, zu einem Event, einer Anwendung oder eine Gruppe.

CPC (KOSTEN PRO KLICK)

In der deutschen Übersetzung heißt es Kosten pro Klick, aber es wird weitläufig mit CPC abgekürzt und beschreibt eines der geläufigsten Zahlungsmodelle von Internetwerbung. Wenn man dieses Abrechnungssystem benutzt, dann bezahlst du für jeden Klick auf deine Werbeanzeige.

Wenn du eine Facebook Ad schaltest, dann wirst du im Abrechnungsteil danach gefragt, ob du für Klicks oder Impressionen bieten möchtest.

Facebook Werbung: Werbeanzeigenmanager CPC - Kosten pro Klick

Wenn du dich für CPC entscheidest, dann zahlst du jeden Klick. Du kannst entweder Facebook überlassen, wieviel man für jeden Klick bezahlt oder manuell ein maximales Gebot einstellen.

Bieten? Warum bieten?

Es ist üblich für Internetwerbung, dass man für seine Werbeanzeigen bietet. Google hat dieses System populär gemacht. Verschiedene Werber bieten für die gleiche Werbefläche und abhängig von ihrem Gebot und der Relevanz ihrer Werbeanzeigen, wird die Werbung höher oder niedriger auf der Webseite angezeigt. Ähnlich verhält es sich mit Facebook.

Am Anfang ist nur dein maximales Gebot relevant. Nachdem die Facebook Werbung einige Zeit gelaufen ist, misst Facebook zusätzliche Faktoren ein, wie z.B.: wieviele Menschen mit der Ad interagiert haben, ob Benutzer die Ad als irrelevant gemeldet haben und wieviele Likes generiert wurden.

Das kann sehr schlecht, aber auch sehr gut für dich sein. Wenn deine Ad sehr gut performt, dann behält sich Facebook vor die Kosten für deine Ad zu senken. Andersherum kann sich Facebook auch dazu entschließen, deine Werbekosten zu erhöhen, wenn deine Werbung schlecht performt.

CPM (KOSTEN PRO TAUSEND IMPRESSIONEN)

CPM ist die zweite Bietoption, die man bei Facebook wählen kann und beschreibt die Kosten pro Tausend Impressionen.

Du bietest, wie der Name schon sagt, auf 1.000 Impressionen deiner Werbeanzeige. Die Werbeanzeige wird, wie oben beschrieben, dabei den Personen in deiner Zielgruppe mehrmals gezeigt und jedesmal, wenn ein Benutzer die Chance hatte deine Facebook Werbung zu sehen, dann zählt das als eine Impression.

Facebook Werbung: Werbeanzeigenmanager COM - Kosten pro Tausend Impressionen

CPM wird meistens für PR, Image und Markenkampagnen benutzt, in denen es mehr darum geht, dass viele Menschen die neue Nachricht sehen, als dass es relevant wäre, wie viele Menschen auf die Werbanzeige klicken.

Gerade für größere Unternehmen ist dies sehr interessant, wenn sie z.B.: einen Event oder ein neues Produkt promoten.

Häufig steht dabei im Hintergrund, ob mit der Werbeanzeige Geld verdient wird. Aufgrund dessen ist diese Option weniger relevant für Firmen, die Werbung schalten, um ihren Umsatz/Gewinne zu steigern.

TÄGLICHE REICHWEITE VON EINZELPERSONEN

Facebook Werbung: Werbeanzeigenmanager Tägliche Reichweite von Einzelpersonen

Diese Bietoption ist auch eine CPM Auktion, die jedoch so funktioniert, dass im Unterschied zu den “normalen” CPM Auktionen, deine Facebook Werbeanzeige jedem Benutzer nur 1x pro Tag gezeigt wird.

Ich würde diese Option nur benutzen, wenn du deine Facebook Werbung einer extrem relevanten Zielgruppe zeigst, die mit hoher Wahrscheinlichkeit beim ersten Sehen deiner Anzeige auf sie klicken, um Marketing-Kosten zu sparen.

Nützlich kann dies sein, wenn man zum Beispiel wenn man seinen Fans oder seiner E-Mail Liste gezielte Werbung zeigen möchte.

REICHWEITE, FREQUENZ UND ANZEIGENERMÜDUNG

Nachdem du deine Zielgruppe definiert hast, zeigt Facebook dir an, wie groß die potentielle Reichweite deiner Facebook Werbung ist.

Nachdem du dein tägliches Budget festgelegt hast, errechnet Facebook deine Geschätzte tägliche Reichweite. Die Zahlen basieren auf Daten von vorherigen oder vergleichbaren Ads und sind nicht immer genau.

Facebook Werbung: Werbeanzeigenmanager potentielle und geschätzte Reichweite

Abhängig von deiner potentiellen Reichweite und deinem täglichen Budget, kann es passieren, dass wenn die Anzeige länger läuft, es zu einer Anzeigenermüdung kommt.

Du kannst in deinem Reporting abfallende Klickraten und steigende Kosten pro Klick verzeichnen. Irgendwann haben alle Menschen in deiner Zielgruppe deine Werbeanzeige dutzende Male gesehen und damit sinkt die Chance, dass sie auf deine Facebook Ads klicken. Auf dem Screenshot kannst du erkennen, dass irgendwann niemand mehr auf meine Anzeige geklickt hat. Daraufhin habe ich meine Zielgruppe neu definiert und man erkennen, dass meine Klickraten schnell wieder stiegen und die Kosten abfielen.

Facebook Werbung: Anzeigen Ermüdung Ad Fatigue

Dir geht es sicherlich nicht anders, dass wenn du die gleiche Werbeanzeige in deinem Facebook Feed immer wieder gesehen hast, dass du sie erst nicht mehr klickst und danach u.U. sogar als störend empfindest und sie ggf. Facebook als irrelevant meldest.

CTR (CLICK-THROUGH-RATE)

Eine der wichtigsten Fragen beim Facebook Advertising ist: “Wie gut funktionieren meine Anzeigen?”

Der Erfolg einer Kampagne hängt von ihren Zielen ab. Desweiteren gibt es viele Wege, Erfolg zu messen. Allerdings gibt dir Facebook einen Datensatz, der dir Aufschluss darüber gibt, wie gut deine individuelle Werbeanzeige funktioniert.

Dieser Datensatz ist die sog. Click-Through-Rate (CTR), die dir zeigt, wieviele Klicks wir pro 1000 Impressionen generieren konnten.

Sie wird berechnet indem man die Klicks durch die Impressionen teilt.

(X KLICKS / 1.000 IMPRESSIONEN) = CTR IN PROZENT

Beispiel:

(10 KLICKS / 1.000 IMPRESSIONEN) = 1% CTR

Dieser Datensatz kommt im Onlinemarketing immer wieder vor und es ist gut, wenn man weiß, wie er berechnet wird. Facebook, Adwords und eigentlich auch alle anderen gängigen Online Marketing Tools errechnen die Click-Through-Rate automatisch für dich und nehmen dir die Rechenarbeit ab.

Was bringt dir dieser Datensatz?

In der Regel macht man für dieselbe Kampagne mehrere Werbeanzeigen, sog. A/B Tests, in denen man kleinere Veränderungen am Titel, Bild oder Beschreibungstext vornimmt.

Diese werden dann automatisch rotiert und anhand der CTR, kann man herausfinden, welche Werbeanzeige am erfolgreichsten ist.

Erfahre im nächsten Teil des Guides, wie du deine erste Facebook Werbekampagne erstellst und wie du häufige Fehler vermeiden kannst.

Wenn du Fragen hast, dann hinterlasse einen Kommentar und wir helfen dir gerne weiter.

EXKLUSIVER ZUGANG

ZU ANLEITUNGEN, FALLSTUDIEN UND BEST-PRACTICES
(KOSTENLOS)

HINWEIS

Facebook verändert sich ständig, also fühle dich nicht zu wohl, weil du schon einmal vor einigen Jahren eine Werbeanzeige geschaltet hast. Neue Optionen kommen hinzu, alte Optionen verschwinden.

Ein recht aktuelles Buch, dass ich kürzlich zu Facebook Werbeanzeigen gelesen habe, widmet ein ganzes Kapitel dem Optimized CPM Bidding, einer Funktion, die es seitdem nicht mehr gibt.

Aus diesem Grund lohnt es sich, immer mal wieder auf die kleinen Info-Boxen zu klicken, die nähere Informationen und Neuigkeiten darstellen.

FACEBOOK ADS HELP CENTER

Das Facebook Ads Help Center ist die einzige Hilfe, die dir Facbeook zur Verfügung stellt und diese ist ziemlich dürftig. Es gibt zwar eine mehr oder minder aktive Community, die Fragen mehr oder weniger hilfreich beantwortet, aber häufig löst eine kurze Google-Suche dein Problem schneller und hilfreicher.

Wenn du dennoch einmal vorbeischauen willst, dann findest du hier das Facebook Ads Help Center. Du findest dort sehr kurze Tutorials und Anleitung zu allem rund ums Thema Facebook. Auch gibt es natürlich Hilfe zu Facebook Ads, aber leider sind die Tutorials häufig etwas oberflächlich.

Facebook Ads ist so günstig, weil es ein Selbstbedienungsladen ist und bei einer Milliarde Nutzern, ist es wenig überraschend, dass es keinen nennenswerten persönlichen Support gibt. Zwar kann man Fragen über Facebooks Help Desk übermitteln, aber selten werden diese beantwortet.

Aber das braucht dich nicht zu stören, denn dafür gibt es Webseiten wie Marketing Held, die diese Lücke füllen. Wenn du Fragen hast, dann hinterlasse einen Kommentar und wir werden versuchen dir weiterzuhelfen.

EINRICHTUNG DEINES FACEBOOK ADS ACCOUNTS

& DEINER BUSINESS PAGE

Wenn du bis jetzt keinen regulären Facebook Benutzer Account hast, dann musst du zuerst diesen einrichten. Der Facebook Ads Account ist nur für bereits registrierte Facebook Benutzer verfügbar.

Nachdem du deinen persönlichen Account eingerichtet hast, gehe zur Facebook Business Page und erstelle entweder zuerst eine Page für dein Unternehmen oder wenn du das bereits gemacht hast, gehe direkt zu den Werbeanzeigen.

Facebook Ads: Business Page

Dein Unternehmen wird bei den Werbenzeigen von deiner Facebook Page repräsentiert und Facebook setzt voraus, dass dein Unternehmen eine solche Seite hat, damit du alle Funktionen der Facebook Ads nutzen kannst.

DEINE ERSTE FACEBOOK AD

Achtung: Wie zuvor erwähnt, verändert sich Facebook Ads ständig und du musst dich darauf einstellen, immer wieder mit neuen Funktionen oder Einstellungen konfrontiert zu werden. Auch darfst du dich nicht wundern, wenn alte Facebook Ads Funktionen wegfallen.

Du hast die Möglichkeit, Ads an folgenden Orten zu schalten:

1. Einen Post direkt aus deiner Facebook Unternehmensseite boosten
2. Den Facebook Werbeanzeigenmanager benutzen
3. Den Facebook Power Editor benutzen

Die einfachste Methode, um Facebook Ads zu schalten, ist einen Beitrag aus deiner Facebook Unternehmes-Seite zu bewerben. Ein großer Vorteil von beworbenen Beiträgen ist, dass sie Schleichwerbung sind. Abgesehen von einem kleinen Schriftzug Vorgeschlagener Beitrag kann man sie nicht von regulären Posts von seinen Facebook Freunden kaum unterscheiden.

Facebook Ads: Vorgeschlagener Beitrag

Der Power Editor gibt dir die meisten Funktionen und ist geeignet für fortgeschrittene Facebook Ads Benutzer.

Der reguläre Werbeanzeigenmanager ist, obwohl er umfangreiche Funktionen hat, etwas einfacher zu bedienen und für alle ersten, zweiten und meistens auch dritten Werbekampagnen völlig ausreichend.

Nachdem du mit dem Werbeanzeigenenmanager gut vertraut bist, kannst du den Umgang mit dem Power-Editor im späteren Verlauf dieses Guides erlernen.

EXKLUSIVER ZUGANG

ZU ANLEITUNGEN, FALLSTUDIEN UND BEST-PRACTICES
(KOSTENLOS)

EINEN BEITRAG AUS DER FACEBOOK UNTERNEHMENS-SEITE BEWERBEN

Wenn du bereits eine Facebook Seite für dein Unternehmen hast, dann hast du die Option Beitrag bewerben sicherlich schon einige Male gesehen.

Facebook versucht sein Möglichstes, den Zugang zu ihrem Werbeportal so einfach wie möglich zu gestalten. Kaum verwunderlich, wenn man davon ausgeht, dass Facebook Ads die Haupteinnahmequelle von der Social Media Platform sind.

Facebook Ads: Beitrag Bewerben

Der leichteste Weg sich mit Facebook Ads vertraut zu machen ist, einen Beitrag aus der Unternehmensseite zu bewerben.

Man kann einen Beitrag auch aus dem Facebook Werbeanzeigenmanager bewerben, was einige zusätzliche Einstellungsoptionen bringt, aber dazu kommen wir etwas später, nachdem du dich mit den Basis-Funktionen vertraut gemacht hast.

Nachdem du auf den Beitrag bewerben Button gedrückt hast, erscheint folgendes Fenster.

Facebook Ads: Beitrag Bewerben Einstellungen

Zielgruppe

Du bekommst die Auswahl die Fans deiner Page, die Fans deiner Page und ihre Freunde oder eine vorher definierte Zielgruppe auszuwählen.

Fans deiner Page

Auch wenn jemand deine Seite bereits “geliked” hat, bedeutet das nicht, dass Facebook auch deine Beiträge dieser Person zeigt.

Facebook hat einen Algorithmus entwickelt, der deine Beiträge nur Benutzern zeigt, für die die Beiträge relevant sind. Darin fließen ein, wie häufig du postest, wieviel und vor allem wer mit deinen Posts interagiert hat.

Wenn du alle deine Fans erreichen willst, dann zwingt dich Facebook dazu, deine Beiträge mit Geld zu boosten.

Fans deiner Page und ihre Freunde

Die Freunde deiner Fans einzuschließen, klingt im ersten Moment sehr verlockend, ist allerdings eine Einstellung, die du mit großer Vorsicht genießen solltest. Wenn du diese Option wählst schließt du alles vom 5 jährigen Neffen Justin bis hin zur 95 jährigen Oma Erna ein. Nicht alle dieser Menschen dürften relevant für dein Unternehmen sein.

Daher raten wir von dieser Einstellung eindeutig ab!

Eine eigene Zielgruppe definieren

Die eigene Zielgruppe definieren, gibt dir die größte Flexibilität mit der Wahl deiner Zielgruppe. Du kannst deine Zielgruppe durch Geographische, Geschlechts, Interessen und Alters Einstellungen verfeinern.

Nachdem du die ersten Interessen angegeben hast, fängt Facebook an dir ähnliche Interessen vorzuschlagen, um deine Zielgruppe zu vergrößern.

Facebook Ads: Zielgruppen Einstellungen

Gesamtbudget & Dauer der Anzeige

Diese Optionen sind weitgehend selbsterklärend. Generell geht man davon aus, dass ein neuer Beitrag einige Tage braucht, bis man bewerten kann, wie gut er performt.

Es bleibt dir überlassen, wielange du deine Posts boosten möchtest. Ich persönlich booste meine Posts selten länger als drei Tage.

Eine Ausnahme ist es, wenn der Post dazu dient den Lesern anschließend ein Produkt zu verkaufen. Also ein Post der für mich einen Return of Investment (ROI) hat. Diese Verkaufs-Posts booste ich solange ich ein positives ROI verzeichnen kann.

FACEBOOK ADS MIT DEM WERBEANZEIGENMANAGER ERSTELLEN

Nachdem du dich mit den Basis-Einstellungen vertraut gemacht hast, erklären wir dir im nächsten Schritt, wie du mit dem Werbeanzeigenmanager deine Facebook Ads schalten kannst.

SCHRITT 1: WÄHLE EIN MARKETINGZIEL FÜR DEINE KAMPAGNE AUS

Obwohl man mit gesundem Menschenverstand relativ weit kommt, gibt es einige Dinge zu beachten. Nicht jede Option, die Facebook dir bietet, ist sinnvoll, um den Umsatz deines Unternehmens zu steigern.

Facebook-ads-marketingziel-kampagne

BEWIRB DEINE BEITRÄGE

Beiträge sollten nur beworben werden, wenn sie:

  1. Eine gute Chance haben geteilt oder geliked zu werden
  2. Die Besucher in zahlende Kunden konvertieren

Dein Beitrag ist Teil einer viralen Kampagne, der Inhalt ist lustig, interessant, hilfreich oder schockierend? Dann kannst du mit ruhigem Gewissen den Beitrag bewerben.

Der Beitrag ist ein Teil deines Sales-Funnels? Dann solltest du ihn für eine Weile bewerben und schauen, wie dein Return of Investment ausfällt. Solange er positiv ist, solltest du ihn weiter boosten.

Ist er negativ, dann musst du entscheiden, ob entweder der Content optimiert oder deine Zielgruppe verändert werden muss.

Einen x-beliebigen Beitrag zu bewerben, nur um Aufmerksamkeit bzw. Traffic zu bekommen, ist wenig zielführend und dein Geld ist besser in einigen SEO optimierten Artikeln besser aufgehoben, um organischen Suchtraffic zu generieren.

HEBE DEINE SEITE HERVOR (LIKES KAUFEN)

Ich rate eindeutig von dieser Art von Seiten-Werbung ab. Einen Like bekommt man, mit dem richtigen Cover-Bild und einem interessanten Text, einfach und schnell. Auch sehen eine große Anzahl von Likes auf deiner Page gut aus,

ABER

gekaufte Likes interagieren weniger mit deiner Seite und deinen Beiträgen. Sie teilen weniger, schalten deine Seite häufig stumm oder unliken sie.

Das führt dazu, dass du Minus-Punkte bei Facebooks Seiten-Algorithmus sammelst, was dazu führt, dass deine Beiträge weniger Benutzern gezeigt werden und du dazu gezwungen wirst, viele deiner Beiträge bewerben zu müssen, damit sie überhaupt jemand sieht.

Ein großer Teil von Facebook Ads Anfängern lässt sich von großen Like-Zahlen beeindrucken. Es gibt aber immer wieder Seiten die zehntausende von Likes haben, aber die Beiträge werden nur eine handvoll Mal geteilt oder geliked. Auf der anderen Seite, gibt es auch Facebook-Seiten mit wenigen hundert Likes, die ein massives Interaktionslevel aufweisen.

Es gibt keine Abkürzungen. Es ist ratsam, seine Page-Likes natürlich steigen zu lassen, anstatt sie künstlich zu pushen.

Eine Ausnahme ist dabei, wenn du dir 100% sicher bist, dass du eine sehr genau definierte Zielgruppe hast, die genau zu deinem Unternehmen passt.

Auf der anderen Seite ist die Chance ähnlich hoch, dass sie deine Seite Liken, wenn ihnen deine Werbeanzeige gefällt. Und mit dieser verdienst du auch noch Geld.

ERREICHE MENSCHEN IN DER NÄHE DEINES UNTERNEHMENS

Dein Unternehmen ist lokal verankert und hat Laufkundschaft? Dann ist diese Facebook Ads Option ideal für dich. Du kannst Menschen in direktem Umkreis von deinem Ladenlokal erreichen und auf dein Unternehmen aufmerksam machen.

Selbstverständlich kannst du deine Zielgruppe mit Alters-, Interessen- und Geschlechtseinstellungen weiter verfeinern.

LEITE MENSCHEN AUF DEINE WEBSEITE

Mit dieser Option kannst du Menschen auf deine Webseite leiten. Diese Option lohnt sich nur, wenn du ein Produkt oder eine Dienstleistung bewirbst und deine Besucher auf eine relevante Landing-Page leitest, auf der sie die Möglichkeit haben dein Produkt oder Dienstleistung zu erwerben.

Abhängig von deiner potentiellen Reichweite und deinem täglichen Budget, kann es passieren, dass, wenn die Anzeige länger läuft, es zu einer Anzeigenermüdung kommt.

Du kannst in deinem Reporting abfallende Klickraten und steigende Kosten pro Klick verzeichnen. Irgendwann haben alle Menschen in deiner Zielgruppe deine Werbeanzeige dutzende Male gesehen und damit sinkt die Chance, dass sie auf deine Facebook Werbung klicken. Auf dem Screenshot kannst du erkennen, dass irgendwann niemand mehr auf meine Anzeige geklickt hat. Daraufhin habe ich meine Zielgruppe neu definiert und man erkennen, dass meine Klickraten schnell wieder stiegen und die Kosten abfielen.

Facebook Werbung: Anzeigen Ermüdung Ad Fatigue

ACHTUNG VOR TRAFFIC KAUFEN

Man kann mit dieser Option, z.T. sehr günstigen, Traffic für seine Seite kaufen. Wenn du die Besucher jedoch nicht durch einen vorher festgelegten Sales-Funnel führst oder deine Anzeige keine Werbeanzeige für ein Produkt oder Dienstleistung ist, dann ist der Traffic wenig zielführend und führt zur Verschwendung deines Marketingkapitals und einer Erhöhung deiner Bounce-Rate.

ERHALTE MEHR INSTALLATIONEN UND INTERAKTIONEN DEINER APP

Diese beide Punkte sind zusammengefasst und wahrscheinlich nur für eine kleine Gruppe von Facebook Ads Benutzern relevant. Es dreht sich um Facebook Apps und deren Interaktionen.

Facebook hilft dir Menschen zu finden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit deine App installieren oder mit ihr agieren.

SORGE FÜR MEHR TEILNEHMER BEI DEINER VERANSTALTUNG

Diese Option erklärt sich von selbst. Es handelt sich hier, um die Promotion von Facebook Events. Wenn du eine Veranstaltung gibts, dann hast du wahrscheinlich schon längst einen dazugehörigen Facebook Event erstellt. An dieser Stelle kannst du die Reichweite mit deinem Werbebudget steigern.

ERHALTE VIDEOAUFRUFE

Diese Option ist das Gegenstück der “Bewirb deine Beiträge” für Videos und bedarf wenig weiterer Erklärung.

LEADS FÜR DEIN UNTERNEHMEN SAMMELN

Dein Unternehmen ist darauf angewiesen Leads zu sammeln? Oder anders ausgedrückt: Benötigt Kontaktdaten von potentiellen Kunden, die ein Interesse an deinem Produkt/Dienstleistung ausgedrückt haben? Dann ist diese Option Goldrichtig für dich.

Facebook ermöglicht es dir Werbung zu schalten, in denen Benutzer ein sog. Call to Action gezeigt wird und man kann Kontaktdaten sammeln, ohne das man die Benutzer auf eine Landing-Page schickt. Sie können auf den Button klicken, das Formular ausfüllen und weiter bei Facebook browsen.

FOLGENDE OPTIONEN STEHEN DIR ZUR VERFÜGUNG

Facebook-ads-call-to-action-werbeanzeigenmanager

WARUM SOLLTE MAN LEAD-ADS BENUTZEN?

Man macht es dem Benutzer einfacher, dir seine Kontaktdaten zu übermitteln und damit auch wahrscheinlicher. Insbesondere Facebook Benutzer von Mobilgeräten sind schwieriger zu konvertieren, wenn sie extra eine neue Seite laden müssen, die im schlimmsten Fall noch nicht einmal für das Handy optimiert ist.

STEIGERE CONVERSIONS AUF DEINER WEBSEITE

Dies ist die fortgeschrittene Version von Leite Menschen auf deine Webseite und ein Sonderfall. Man muss zusätzlich einen sog. Conversion Pixel auf seiner Webseite installieren. Wir kommen auf diese Option im nächsten Kapitel zu sprechen.

BRINGE MENSCHEN DAZU, DEIN ANGEBOT IN ANSPRUCH ZU NEHMEN

Dein Unternehmen will auf ein Angebot, Rabatt oder Aktion aufmerksam machen? Dann lohnt sich diese Option für dich.

Dein Laden/Shop macht einen Sommerschlussverkauf? Facebook Ads bietet dir die Möglichkeit auf Sonderaktionen aufmerksam zu machen und diesen ein Zeitfenster geben.

SCHRITT 2: ZIELGRUPPE DEFINIEREN

Nachdem du das Ziel für deine Kampagne bestimmt hast, wirst du in den Kampagnenmanager weitergeleitet. Der erste Schritt, und wichtigste, ist deine Zielgruppen-Definition.

Bevor du anfängst, deine Facebook Ads zu schalten, solltest du einige Zeit mit deiner Zielgruppen Recherche verbringen. Obwohl der Ads Manager ein großartiges Tool ist, um potentielle Zielgruppen zu recherchieren, solltest du dir etwas Zeit nehmen, um deine Zielgruppe selbst zu brainstormen, bevor du von den Möglichkeiten des Ads Managers beeinflusst wirst.

Eine der gebräuchlichsten ist die sog. Buyer Persona.

EXKURS: WILLKOMMEN IM MARKETING DES 20. JAHRHUNDERTS

Das Konzept, Kunden als Gruppen von ähnlichen Menschen als repräsentative Personas zu definieren wurde in den achtziger Jahren von Alan Cooper entwickelt und von Angus Jenkinson in den neunziger Jahren weiterentwickelt.

Buyer Personas sind fiktionale Repräsentationen deiner idealen Kunden. Sie basieren auf Kundendaten, Online Verhalten und Spekulationen über ihre persönliche Geschichte, Motivationen, Sorgen/Probleme und Einkommen.

Buyer Personas sind ein Marktforschungs-Tool mit dem du deine wahrscheinlichsten Kunden beschreibst.

Dies hilft dir, deine Kunde besser zu verstehen und dich besser zu positionieren.

Dieser Artikel gibt dir einen schönen Überblick über die Erstellung von Buyer Personas. Ich habe die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.

  • DEMOGRAFISCHE DATEN
  • ARBEITSSTELLE & POSITION
  • FREIZEIT
  • LIFESTYLE
  • HERAUSFORDERUNGEN UND PROBLEME
  • PRIORITÄTEN
  • KONKURRENZ
  • INFORMATIONSBESCHAFFUNG
  • INFORMATIONSART

Demografische Angaben, wie zum Beispiel: Alter, Geschlecht, Wohnort, jährliches Einkommen, Beziehungsstatus, Anzahl der Kinder, Hund, Auto, Stadt, Land etc., helfen dir die Zielgrupppen für deine Facebook Ads besser festzulegen.

Auch hilft es deine Person besser zu erreichen, wenn du weißt, in welcher Branche sie tätig ist, welche Arbeit sie ausführt und in welcher Position sie tätig ist.

Für viele Unternehmen kann es interessant sein herauszufinden, welche Hobbies und Interessen ein Persona verfolgen könnte, damit man Marketingbudgets effizienter einsetzen kann.

Minivan oder Porsche? Golf oder Surfen? Polo-Hemd oder Hoodie?

Diese und ähnliche Eingrenzungen, helfen dir deine Zielgruppe weiter zu definieren.

Welche Herausforderungen oder Probleme haben deine potentiellen Kunden und wie linderst bzw. löst du sie mit deinem Produkt oder Dienstleistungen?

Was ist wichtig für deine Buyer-Persona? Preis/Leistung? Qualität? Kundenservice?

Diese Informationen können dir helfen deine Facebook Ads besser zu positionieren.

Hat deine Persona bereits Erfahrungen mit Konkurrenzprodukten? Waren diese gut oder schlecht? Sind sie völlig unerfahren mit deinem Produkt?

Dies kann dir helfen einzuschätzen, ob du dich stärker von der Konkurrenz abgrenzen oder dein Produkt vielleicht erst erklären musst.

Wo informiert sich deine Persona? Ließt sie gerne Magazine oder Zeitungen? Oder recherchiert sie lieber im Internet? Gibt es Nischen-Webseiten, Foren oder Interessensportale wo man sie finden und erreichen könnte?

Welche Art von Informationen sucht deine Buyer Persona? Sind es Bewertungen/Rezensionen, detaillierte Produktbeschreibungen, Videos, etc.? Wie kannst du deinen Kunden die Entscheidung leichter machen, dein Produkt zu erwerben?

Nimm dir Zeit mit der Definition deiner Buyer Persona. Lasse deiner Fantasie freien Lauf und versuche, sie so lebendig wie möglich werden zu lassen. Eine gut definierte Persona wird dir nicht nur bei deinen Facebook Ads helfen, sondern auch bei allen anderen Marketing relevanten Themenfeldern.

Benutze deiner Buyer Pesonas als eine solide Grundlage, aber bedenke dabei nicht den Kontakt zu den “echten” Menschen zu verlieren. Personas sollen dir helfen deine Kunden besser zu verstehen und es dir erleichtern mit ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Dr. Kerstin Hoffman veranschaulicht das Problem den „echten“ Menschen aus dem Auge zu verlieren, in ihrem Artikel über Zielgruppen & Buyer Personas.

TIPP

Fast keiner ist so gut darin Menschen verwandte Produkte anzubieten, wie Amazon. Amazon hat soviele Informationen über Kundenverhalten gesammelt, dass sie sehr präzise voraussagen können, an welchen anderen Produkten ein Kunde Interesse haben könnte.

Auch helfen Produktbewertungen positive oder negative Seiten von Produkten innerhalb eines Marktsegments zu recherchieren.

Diese Informationen sind eine wahre Goldgrube für das Design deiner Facebook Ads und deiner Landing-Pages.

SCHRITT 2 (FORTGESETZT): ZIELGRUPPE DEFINIEREN

Nachdem du deiner Custom Audience einen Namen gegeben hast, legst du einige grundlegende demografische Einstellungen fest. Ich rate dir dazu, relativ enge Zielgruppen zu definieren, damit du das volle Potential von Facebook Ads ausschöpfen kannst, indem du eine sehr relevante Werbeanzeige für jede individuelle Zielgruppe erstellst.

facebook-ads-zielgruppe-definieren#

Es macht einen Unterschied, ob jemand 20, 30 oder 40 ist. Ob er männlich oder weiblich ist. Die Bildsprache, Überschriften und Texte verändern sich, je nachdem, wen du erreichen willst.

Du verschenkst das beste Feature von Facebook ADs, wenn du deine Zielgruppen zu grob definierst.

Danach gibt Facebook dir die Möglichkeit, deine Zielgruppe weiter zu verfeinern. Am besten klickst du dich einfach mal durch die verschiedenen Kategorien und schaust, welche Optionen für dein Unternehmen relevant sind.

facebook-ads-zielgruppe-definieren-demografische-angaben

Nachdem du einige Interessen eingegeben hast, fängt Facebook an dir Vorschläge zu liefern. Sie funktionieren mal besser, mal schlechter. Bei der Auswahl ist gesunder Menschenverstand gefragt.

facebook-ads-zielgruppe-definieren-facebook-vorschlaege-relevant-unrelevant

Auch ist es zum Teil erschreckend, wieviel Facebook über dich weiß bzw. schätzen kann. Hier ein Beispiel, dass ich ziemlich erschreckend finde und glücklicherweise z.Z. nur im amerikanischen Raum funktioniert, da Facebook noch nicht genügend Datensätze in Deutschland gesammelt haben:

facebook-ads-zielgruppe-definieren-gehalt

Den Punkt Verbindungen kannst du erst einmal ignorieren.

Deine Zielgruppen-Definition entscheidet über Erfolg oder Niederlage deiner Kampagne. Es ist der wichtigste Punkt bei jeder Facebook Ads Kampagne. Nimm dir die Zeit, eine sauber definierte Zielgruppe zu erstellen.

TIPP

Wenn ich eine neue Kampagne für einen Kunden starte, dann fange ich in der Regel mit folgenden Interessen an:

  1. Seiten meiner Konkurrenten. Ihre Fans sind wahrscheinlich auch an meinen Produkten interessiert.
  2. Magazinen und Zeitschriften meines Marktsegments. Diese Publikationen haben sehr relevante Benutzergruppen für mein Unternehmen.

Diese beiden Gruppen geben dir eine gute Basis für erste Kampagnen. Irgendwann wirst du diese Benutzergruppen ausgeschöpft haben und musst neue Zielruppen definieren (s.h. Ad Fatigue Kap. 1), aber je nachdem wie groß dein Marktsegment ist und wieviel Konkurrenz es gibt, kommst du relativ weit mit dieser Taktik.

SCHRITT 3: PLATZIERUNGEN

Im nächsten Schritt musst du bestimmen, welche Art von Facebook Ad du schalten möchtest. Soll es eine Neuigkeiten Ad, Instagram Ad oder rechte Spalte Ad werden?

facebook-ads-werbeanzeigenmanager-platzierungen

Neuigkeiten Ads sind zu bevorzugen. Warum? Sie erscheinen direkt im Newsfeed der Benutzer, sehen auf den ersten Blick nicht immer wie Werbung aus und erzielen fast immer bessere Ergebnisse als rechte Spalten Ads.

In jedem Fall solltest du darauf verzichten, mehrere Einstellungen für eine Kampagne zu benutzen. Du solltest für jede Platzierung eine eigene Kampagne schalten, damit du sie relevanter machen und besser vergleichen kannst.

Für den Anfang würde ich mich auf Neuigkeiten auf Desktop-Computern und Neuigkeiten auf Mobilgeräten konzentrieren. Diese Platzierungen erzielen die besten CTR- und Interaktionsraten.

SCHRITT 4: BUDGET & ZEITPLAN

Danach legst du ein Budget und einen Zeitplan fest. Die Einstellungen für die Auslieferungen deiner Facebook Ad wurden in Kapitel 1 dieses Guides ausführlich besprochen. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Option für dich die Richtige ist, dann empfehle ich dir das erste Kapitel zu lesen.

Wenn du es eilig hast: In 95% aller Fälle wirst du für Link-Klicks optimieren und Kosten pro Klick als Abrechnungsmodell wählen.

facebook-ads-budget-zeitplan

Wir benutzen in der Regel ein Tagesbudget, denn dieses gibt dir mehr Kontrolle über deine Kampagne. Du solltest ein Budget für jedes deiner Kampagnen erstellen. Also wenn du ein Marketingbudget von 100 Euro hast, dann musst du ausrechnen wieviel du jeder individuellen Kampagne geben willst.

Außer für Rabatte und kurzzeitige Angebote, rate ich die Kampagne durchgehend laufen zu lassen. Man kann sie immer nach Bedarf pausieren und spart sich etwas Arbeit.

Ein Sonderfall sind Werbeanzeigen nach einem Zeitplan. Du kannst zum Beispiel Werbeanzeigen schalten, die nur während deiner Öffnungszeiten gezeigt werden oder wenn deine Zielgruppe am wahrscheinlichsten dein Kunde wird.

facebook-ads-zeitplan-festlegen

Dir gehört ein Lieferservice für Mittagessen? Dann könnte es nützlich sein, dass du deine Werbeanzeigen zwischen 10-12 Uhr morgens schaltest, wenn deine Kunden anfangen hungrig zu werden.

SCHRITT 5: FORMAT & MEDIEN

Als Erstes musst du dich entscheiden, ob du ein einzelnes Bild/Video oder mehrere Bilder (Gallerie) für deine Werbanzeige benutzen willst.

facebook-ads-format-bilder-slideshow

In der Regel wirst du ein Bild benutzen. Nachdem du deine Einstellung gewählt hast, kannst du deine Dateien hochladen.

Wenn du dich für ein einzelnes Bild entschieden hast, dann kannst du hier mehrere Bilder hochladen und für jedes Bild wird eine separate Facebook Ad erstellt.

facebook-ads-format-bilder-facebook-richtlinien

Wenn du eine neue Kampagne erstellst, solltest du unbedingt mehrere Bilder benutzen und nachdem die Kampagne eine Weile gelaufen ist, kontrollieren welche Bilder die meisten Klicks generiert haben.

Die Bildsprache ist, nach der Zielgruppe, der größte Faktor, der über den Erfolg deiner Werbekampagne entscheidet.

Facebook bietet dir einige kostenlose Bilder an, aber es ist empfehlenswert, eigene Bilder zu benutzen. Pixabay hat eine große Sammlung von Lizenzfreien Bildern. Auch dürfen deine Bilder nicht mehr als 20% Text beinhalten. Dieses kostenlose Tool von Facebook  hilft dir, deine Bilder zu überprüfen.

EXKLUSIVER ZUGANG

ZU ANLEITUNGEN, FALLSTUDIEN UND BEST-PRACTICES
(KOSTENLOS)

SCHRITT 6: WERBEANZEIGE ERSTELLEN

Im letzten Schritt kannst du nun die eigentlich Werbeanzeige erstellen.

Nachdem du die URL für deine Landing-Page ausgewählt hast, kannst du einen Titel und einen Text erstellen.

Der Beschreibungstext erscheint über Bild & Titel und ist das Erste, was der Benutzer sieht. Stelle sicher, dass er relevant, aussagekräftig und nicht zu lang ist.

facebook-ads-vorschau-erklaert-final

Wenn es sich anbietet, dann solltest du immer einen Call to Action einfügen, damit die Benutzer schnell erkennen was die Anzeige dem Benutzer anbieten will. Du stellst damit sicher, dass du keine unnötigen Kosten durch Klicks generierst, die eigentlich etwas anderes erwartet haben.

DAS GEHEIMNIS IST KUNDEN ZU KAUFEN UND KEINE BILLIGEN KLICKS

Auch wenn hohe Klick-Raten und höherer Traffic gut auf dem Papier aussehen, solltest du ganz genau kontrollieren, ob die Benutzer auch zu zahlenden Kunden werden. Und nicht, dass sie direkt deine Seite/Angebot wieder verlassen und du zwar etwas mehr Traffic auf deinem Blog hast, aber damit keinen müden Euro verdient hast.

Im nächsten Kapitel widmen wir uns diesem Thema ausführlich im Rahmen des Facebook Pixels und des Conversion Trackings.

Wenn du “schlechte” Klicks vermeidest, dann stellst du auch damit sicher, dass Facebooks Algorithmus deine Anzeige als relevanter einstuft, was deine Marketingkosten weiter senken kann.

HÄUFIGE FEHLER VERMEIDEN

  • ZIELGRUPPE
  • TESTE VERSCHIEDENE VERSIONEN
  • SEI SPEZIFISCH
  • KOMM AUF DEN PUNKT
  • BENUTZE CALL-TO-ACTIONS
  • LANDING PAGES

Die Zielgruppe ist der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche Anzeige. Wenn du deine Zielgruppe nicht genau recherchierst, dann machst du Internetwerbung FALSCH! Kreiere eine Buyer Persona, mache dir die Follower deiner Konkurrenz zu nutze und untersuche deinen Kundenstamm. Definiere deine Zielgruppe so eng wie möglich. Wenn du alles und jeden erreichen möchtest, dann schalte eine Anzeige in der Tageszeitung.

Welches Werbemedium erlaubt einem Anzeigen durchzurotieren, um die Beste zu finden? Keines (ausgenommen von Internetwerbung). Wenn du eine neue Kampagne schaltest und nur eine Version deiner Anzeige hast, dann machst du Internetwerbung FALSCH. Tausche alles aus: Überschriften, Beschreibungen, Display-URL, BILDER, BILDER und noch einmal BILDER.

Wenn du deine Facebook Ad nicht auf deine eng definierte Zielgruppe zuschneidest, dann machst du Internetwerbung, rate mal, FALSCH! Deine Texte und Bildsprache sollte genau auf deine Zielgruppe zugeschnitten sein. Du redest mit deiner Großmutter doch auch anders als mit deinem kleinen Bruder, Schwester, Cousin, Neffe, Hund, Katze oder Maus.

Wenn deine Facebook Ad ein kleiner Roman ist und man nicht auf einen Blick sieht worum es geht, dann machst du Internetwerbung, sowas von, FALSCH! Die am besten konvertierenden Überschriften sind zwischen 3-5 Wörter lang und auch die Beschreibungstexte sollten kurz gehalten werden. Die Menschen auf Facebook haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und sehen dutzende Werbeanzeigen pro Tag. Die Benutzer sollten auf einen Blick erfassen können, was du von ihnen willst. Im Zweifelsfall helfen dir die 5 W’s, deine Anzeige auf den Punkt zu bringen.

Wenn du keinen klaren CTA Button in deiner Werbeanzeige hast, dann machst du Internetwerbung, surprise surprise, FALSCH! CTAs helfen Benutzer herauszufinden, was du bzw. deine Werbeanzeigen von ihnen willst. Sie erhöhen Interaktionsraten und senken teure, nicht-konvertierende Klicks.

Wenn du Facebook Ads schaltest und deine Besucher auf eine Seite leitest, die nicht genau für die Kampagne kreiert wurde, dann, du weißt schon was kommt, machst du Internetwerbung FALSCH. Deine Landing Pages sind der zweite Schritt in deinem Buying Funnel und sollten genau auf deine Werbeanzeige zugeschnitten sein. Wenn du nicht weißt, was eine gute Landingpage ausmacht, dann hilft dir dieser Artikel von T3N weiter.

In den vorherigen Teilen dieser Anleitung haben wir häufiger über ein Return of Investment (ROI) geredet. Zwar ist es möglich mit einfachen Kampagnen den ROI zu verfolgen, aber Facebook hat für dieses Tracking eine besondere Funktion eingeführt: Das Conversion Tracking und den Facebook Pixel.

In diesem Teil der Anleitung wirst du lernen, was der Facebook Pixel und Conversion Tracking sind, wie du es installierst und einsetzt. Außerdem beschäftigen wir uns mit Custom Audiences, die man mithilfe des Pixels erstellen kann.

WAS IST CONVERSION TRACKING?

Eine Conversion bezeichnet den Vorgang, wenn ein Benutzer eine gewünschte und vorher festgelegte, Aktion ausführt. Die Ziele deiner Werbekampagne bestimmen die Aktion und rangieren von einem Eintrag in deinen Newsletter, über die Registration für ein Event, bis hin zu einem erfolgreichen Produktverkauf.

Facebook ermöglicht dir, mithilfe des Facebook Pixel, nachzuvollziehen, ob diese Aktion als Resultat von deiner Werbeanzeige erfolgt ist.

Diese Nachvollziehbarkeit, ist einer der zentralen Vorteile von Internetwerbung gegenüber traditioneller Werbeanzeigen, wo man die Resultate schwieriger nachverfolgen kann.

Facebook erlaubt dir nachzuverfolgen, wieviele erfolgreiche Aktionen das direkte Resultat deiner Werbeanzeige waren. Du kannst mehrere Kampagnen gleichzeitig schalten und den ROI direkt miteinander vergleichen und sie optimieren.

WAS IST EIN (FACEBOOK) PIXEL

Ein Pixel ist ein Java Script Code-Schnipsel den man im < HEAD > Bereich einer Webseite platziert und ist eine direkte Verbindung zwischen Facebook und deiner Webseite. Es erlaubt Facebook einen Benutzer, der von Facebook auf deine Seite gelangt ist, auf deiner Seite zu folgen und Daten über Traffic-Flow, Benutzerverhalten und Interaktionen zu sammeln.

Wie gerade beschrieben wird ein Pixel benutzt, um nachzuverfolgen wieviel Prozent deines Traffics auf einer bestimmten Seite deiner Webseite eine bestimmte Aktion ausgeführt hat und wieviel Prozent davon aus deiner Werbeanzeige resultierten.

Man nennt den Pixel Pixel, weil dieser ein unsichtbares 1×1 Pixel großes Bild ist. Wenn dieses Bild auf einer Seite geladen wird, dann weiß Facebook, dass der Benutzer, zum Beispiel, ein Produkt gekauft hat. Wenn dieser Pixel nicht geladen wird, dann weiß Facebook, dass dieser Benutzer, zum Beispiel, sich dazu entschieden hat, das Produkt nicht zu kaufen.

Überlicherweise wird dieser Pixel auf einer “Vielen Dank” oder auf vergleichbaren Bestätigungsseite eingebunden, auf die ein Benutzer weitergeleitet wird, nachdem eine gewünschte Aktion erfolgreich ausgeführt wurde.

WAS KANN DER FACEBOOK PIXEL?

Facebooks Pixel ermöglicht dir 9 verschiedene Standard sowie ein limitierte Anzahl von benutzerdefinierten Events nachzuverfolgen.

Folgende Standartevents bietet Facebook dir z.Z. an:

  • Inhalt aufrufen
  • Suche
  • In den Einkaufswagen
  • Zur Wunschliste hinzufügen
  • Kaufbestätigung initiieren
  • Zahlungsinformationen hinzufügen
  • Kauf abschließen
  • Lead
  • Registrierung abschließen

Jedes dieser Events kann man mit zusätzlichen Parametern erweitern, um mehr Informationen und Datensätze zu bekommen.

facebook-pixel-event-tracking-parameter

Lass dich von dieser Liste nicht abschrecken. Ich weiß, dass sie auf einen unerfahrenen Benutzer etwas überwältigend wirkt, aber für ein einfaches Conversion Tracking werden diese Parameter nicht benötigt. Diese Parameter werden benutzt, um zum Beispiel auf einer E-commerce Seite nachzuverfolgen, wie hoch der exakte Wert eines Warenkorbs von einem Benutzer war, der sich gegen einen Kauf entschlossen hat. Man spricht in diesem Fall von einem sog. Abandoned Cart. Dieses sehr spezielle und komplexe Conversion Tracking kannst du erlernen, nachdem du dich mit den Basis-Funktionen vertraut gemacht hast.

Wie immer leiten wir dich Schritt-für-Schritt durch diesen Prozess.

WOFÜR WIRD DER FACEBOOK PIXEL BENUTZT?

Der Facebook Pixel wird für drei Funktionen benutzt:

  • Conversion Tracking und Nachverfolgung von Ad Klicks zu deiner Webseite
  • Optimieren von Ads für Conversions
  • Bauen von sog. Custom Audiences (Benutzerdefinierten Zielgruppen), um Besucher deiner Webseite auf Facebook zu re-targeten.

Hauptsächlich wird der Facebook Pixel für das Conversion Tracking benutzt, aber darüber hinaus kann er dir auch helfen deine Zielgruppen zu messen, optimieren und verfeinern bzw. deine Anzeigen gezielt Benutzern zu zeigen, die vorher deine Webseite besucht haben.

EXKLUSIVER ZUGANG

ZU ANLEITUNGEN, FALLSTUDIEN UND BEST-PRACTICES
(KOSTENLOS)

WAS KANN DER FACEBOOK PIXEL NICHT?

Der Facebook Pixel funktioniert nur, wenn ein Benutzer auch gleichzeitig auf Facebook eingeloggt ist, damit Facebook weiß, wer dieser Benutzer ist. Dies wird relevant, wenn jemand auf deine Anzeige klickt, aber sich erst einige Zeit später  zu einem Kauf entschließt und zum Abschluss des Kaufs nicht in Facebook eingeloggt war.

Leider erreicht man kein 100%iges Tracking und dies sollte man beim interpretieren seiner Conversion Rates im Hinterkopf behalten.

FACEBOOK PIXEL INSTALLIEREN

Als Erstes müssen wir den Facebook Pixel installieren. Öffne dazu den Facebook Werbeanzeigenmanager und navigiere zu dem Punkt Pixel.

facebook-pixel-menu

DANACH KANNST DU DEN PIXEL IN FOLGENDEN SCHRITTEN INSTALLIEREN:

Beachte, dass du pro Werbekonto nur einen Pixel erstellen kannst. Diesen Pixel kannst du auf mehreren Webseiten benutzen, aber häufig macht es Sinn für jede Webseite ein neues Werbekonto zu erstellen, damit man den Überblick nicht verliert. Eine Ausnahme bilden dabei Webseiten, die thematisch gleich sind und ähnliche Benuterzgruppen haben.

Nachdem du auf den Button Pixel jetzt installieren erscheint folgendes Fenster.

Diesen Code musst du nun auf deiner Webseite einbinden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du installierst den Java-Script Code manuell im < HEAD > Bereich deiner Seite oder du benutzt den Google Tag Manager.

Du wirst den Google Tag Manager benutzen. Wie du den Google Tag Manager installierst und warum du das überhaupt machen solltest, erfährst du in diesem Artikel:

Nachdem du den Google Tag Manager auf deiner Seite installierst hast, installieren wir nun den Facebook Pixel. Kopiere deinen Facebook Pixel Code (Werbeanzeigenmanger -> Pixel -> Handlungen -> Pixel-Code anzeigen) und öffne den Google Tag Manager. Führe folgende Schritte aus:

JETZT MUSST DU DEN NEUEN FACEBOOK PIXEL HELPER TAG VERÖFFENTLICHEN:

facebook-pixel-google-tag-manager-installieren-schritt-4

Du hast den Facebook Pixel nun erfolgreich installiert. Jetzt müssen wir nur noch mithilfe des Facebook Pixel Helpers überprüfen, ob der Pixel auf deiner Seite einwandfrei funktioniert.

FACEBOOK PIXEL HELPER

Der Facebook Pixel Helper ist eine Chrome Browser Extension, die dir hilft festzustellen, ob der Pixel auf deiner Seite funktioniert. Nachdem du den Pixel Helper installiert hast, musst du einfach deine Webseite öffnen und auf das Symbol der Browser Extension klicken. Dort solltest du nun darüber informiert werden, dass alle in Ordnung ist.

DREI CUSTOM ZIELGRUPPEN TYPEN

Bevor wir uns mit dem Conversion Tracking auseinandersetzen, wirst du dich mit den neuen Zielgruppen, die der Facebook Pixel dir ermöglicht, vertraut machen.

Navigiere dazu im Werbeanzeigenmanager zum Menupunkt Zielgruppen.

facebook-pixe-custom-audiences-zielgruppe

FACEBOOK HAT DREI VERSCHIEDENE ZIELGRUPPEN

facebook-pixel-drei-zielgruppen

Die Möglichkeiten und Best-Practices von Saved Audiences wurden im vorherigen Kapitel ausführlich besprochen. Wenn du das Kapitel noch nicht gelesen hast, dann empfehle ich dir es einmal kurz zu überfliegen, da der Wissensstand aus diesem Kapitel vorausgesetzt wird.

LOOKALIKE AUDIENCES

Lookalike oder z.Dt. Doppelgänger Zielgruppen, ist eine Funktion von Facebook, die es dir erlaubt, basierend auf den durchschnittlichen Daten deiner Fans oder (wenn du den Pixel installiert hast) deiner Webseiten-Besucher, eine Zielgruppe zu erstellen, die sehr nah an den demographischen Daten deiner jetzigen Fans bzw. Besucher ist.

facebook-pixel-lookalike-audience-info

Facebook benutzt einen Algorithmus, der die Nutzerdaten analysiert und erstellt für dich eine neue Zielgruppe, die sehr spezifisch auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

BEISPIEL:

Nehmen wir an, dass du vertreibst auf deiner Webseite ein Produkt. Nachdem du die ersten zwei Kapitel unser Anleitung gelesen hast, entscheidest du dich dazu eine Werbekampagne bei Facebook zu erstellen.

Du machst deine Recherche, kreierst vielleicht eine Buyer Persona und definierst deine erste Zielgruppe. Du testest verschiedene Anzeigen gegeneinander und hast irgendwann eine Kampagne die gute Ergebnisse erzielt. 

In der Zwischenzeit hast du diesen Artikel gelesen und deinen Facebook Pixel installiert. Der Pixel hat schon einige Daten über das Kaufverhalten gesammelt und jetzt willst du deine Zielgruppen mit einer Doppelgänger Zielgruppe verfeinern.

Basierend auf echten Kundendaten und Kaufverhalten, kann Facebook mit den Daten, die sie über deinen Pixel gesammelt haben, eine Zielgruppe erstellen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch an deinem Unternehmen interessiert ist.

Je länger der Pixel schon Daten sammelt, desto besser funktioniert er.

Diese Funktion ermöglicht dir ein unglaublich genaues Targeting von potentiellen Kunden. Aufgrund dessen ist es so wichtig, dass man den Pixel frühzeitig installiert, damit er möglichst viele Daten sammeln kann.

Du kannst drei Quellen benutzen, um Lookalike Audiences zu erstellen:

facebook-pixel-lookalike-audience-quellen

Du hast bestimmt bemerkt, dass du nicht für jede Doppelgänger Zielgruppe den Facebook Pixel benötigst. Du solltest dir jedoch bewusst machen, dass Zielgruppen basierend auf Pixel Daten idR. besser performen als selbst erstellte Audiences.

Du fragst dich an dieser Stelle vielleicht: Warum soll ich dann überhaupt, wie im ersten Kapitel beschrieben, eine eigene Zielgruppe definieren?

Der Grund ist ganz einfach. Der Pixel benötigt Datensätze. Wenn du mit Facebook Werbung anfängst, hast du schlichtweg keine. Deine Werbekampagne und der Pixel muss erst einmal einige Zeit laufen, bevor du die Vorteile des Pixels ausschöpfen kannst.

KUNDENDATEI

Die Kundendatei ist eine Zielgruppe, die du erstellst, indem du eine Kundendatei hochlädst. Nehmen wir an du hast 1.000 Newsletter-Abonennten, dann kannst du diese E-Mail Datei hochladen und Facebook gleicht die E-Mail Adressen mit seiner eigenen Kundendatei ab. Wenn deine Benutzer einen Facebook Account mit derselben E-Mail Adresse erstellt haben, dann wird das Profil deiner Zielgruppe hinzugefügt.

Sollte der Benutzer eine andere E-Mail Adresse verwendet haben, dann funktioniert dieser Vorgang leider nicht.

Du hast innerhalb der Kundendatei-Option wiederum drei Möglichkeiten, um Daten hochzuladen.

facebook-pixel-custom-audiences-kundendatei

Was kann man mit dieser Zielgruppe machen?

Du kannst, abhängig von den Zielen deiner Kampagne, diese Zielgruppe einschließen oder ausschließen. Wenn du neue Kunden gewinnen willst, dann kannst du sie auschließen bzw. einschließen, wenn du deine bestehenden Kunden erreichen willst.

Die Kundendatei kann in vielen Bereichen hilfreich sein, aber sie ist limitiert durch ihre relative Größe und dadurch, dass manche Menschen eine andere E-Mail Adresse für Facebook benutzen. Außerdem hat man keine Informationen über das Verhalten dieser Nutzer auf deine Webseite.

Die wahre Macht der Custom Audiences liegt in der Funktion Besucherzahlen deiner Webseite.

BESUCHERZAHLEN DEINER WEBSEITE

Diese Funktion ermöglicht es dir eine Zielgruppe mit Menschen zu erstellen, die deine Webseite besucht haben. Dies ist eine der wichtigsten und mächtigsten Funktionen des Facebook Pixels.

Du kannst die Zielgruppen mit folgenden Parametern einschränken:

  • Besucher deiner Webseite mit einem Maximum von 180 Tagen
  • Personen, die bestimmte Seiten auf deiner Webseite aufgerufen haben
  • Personen die bestimmte Seiten aufgerufen haben und keine anderen
  • Personen die deine Seite besucht haben, aber nicht zurückgekehrt sind

Was kann man mit dieser Zielgruppe machen?

  • RETARGETING
  • ABSPRÜNGE

Generell kann man sagen, dass Traffic der meine Seite durch Suchmaschinen oder von anderen Seiten zu mir kommt, qualitativ besser ist, als Social Media Traffic.

Der Social Media Traffic schaut sich häufig nur eine Seite an und springt dann wieder ab, während der organische Traffic häufig mehrere Seite aufruft und länger mit meiner Seite interagiert.

facebook-pixel-custom-audiences-benutzer-der-letzten-tage

Wiederkehrende Besucher kennen bereits meine Marke und sind vertraut mit meinem Produkt. Vielleicht konnte ich bereits eine Beziehung und eine Vertrauensbasis schaffen, was es einfacher macht ihnen eines meiner Produkte schmackhaft zu machen.

Nehmen wir an, ich möchte einen Blog-Beitrag boosten, damit ich mehr Traffic auf meine Seite bekomme, dann benutze ich diese Zielgruppe, denn ich weiß, dass sie meine Seite besucht haben und somit auch wahrscheinlich wieder daran interessiert sind, sie zu besuchen. Im Gegensatz zu manchen Fans meiner Page, die Facebook nie verlassen und einfach nur auf Like klicken. Diese Klicks kosten Geld und abgesehen von einem Social Signal, bringen sie mir nichts.

Nehmen wir an, du möchtest Benutzer erreichen, die zwar auf deiner Webseite waren, aber an einem bestimmten Punkt in deinem Buying-Funnel abgesprungen sind, dann kannst du diese erreichen, indem du Facebook sagst, dass sie bestimmte Seiten enschließen bzw. auschließen soll.

Du kannst zum Beispiel Menschen erreichen, die sich zwar dein Produkt angeschaut haben, aber es nicht gekauft haben, indem du deine Produktseiten einschließt, aber deine Danke/Bestätigungsseiten ausschließt.

facebook-pixel-custom-audiences-einschließen-auschließen-benutzer-letzte-tage

Man spricht in der Verkaufswelt von sog. Warm Leads, also Menschen die schon Interesse gezeigt haben, aber sich nicht für einen Kauf entschlossen haben.

Du könntest diesen Menschen, z.B.: einen besonderen Rabatt geben, damit sie sich doch noch dazu entschließen dein Produkt zu kaufen.

CONVERSION OPTIMIERUNG

Die beste Funktion des Facebook Pixels ist jedoch die Conversion Optimierung.

facebook-pixel-conversion-optimierung

Die Conversion Optimierung geht jetzt noch einen Schritt weiter. Wenn du eine neue Kampagne erstellst, dann kann Facebook nach einigen Tests abschätzen, welche Benutzer am wahrscheinlichsten dein Produkt kaufen werden.

WIE FUNKTIONIERT DAS?

Facebook sammelt einige Daten von Menschen, die dein Produkt gekauft haben. Danach fasst Facebook Benutzer mit ähnlichen Charakteristiken in Gruppen zusammen. Diese Gruppen lässt Facebook sozusagen gegeneinander antreten und testet sie auf ihren Erfolg. Sobald Facebooks Algorithmus versteht, welche Gruppen am häufigsten bei dir einkaufen, fängt dieser an deine Kampagne verstärkt an diese Gruppen auszuliefern.

WAS BEDEUTET DAS?

Du hast gelernt, dass wir, nachdem der Pixel genügend Daten gesammelt hat, wir die “normalen” Zielgruppen kaum noch benutzten werden und fast nur noch mit den Pixel Zielgruppen arbeiten?

Eine Ausnahme bilden Conversion Optimierungskampagnen, denn Facebook hilft dir mit der Verfeinerung deiner Zielgruppe völlig automatisch.

Das tolle an der Conversion Optimierung ist, dass du eine relative große “Standard” Zielgruppe wählen kannst und nachdem diese Kampagne die ersten Conversions erzielt hat, fängt Facebook an, innerhalb dieser breit definierten Zielgruppe, deine Anzeigen nur noch den Gruppen zu zeigen, die am wahrscheinlichsten konvertieren.

Bei der Conversion Optimierung wird immer nach CPM (Kosten pro tausend Impressionen) abgerechnet, aber Facebook zeigt dir in deinen Statistiken an, wieviel jede einzelne Conversion gekostet hat.

facebook-pixel-conversion-optimierung-cpm

Damit dies funktioniert, musst du das Conversion Tracking installiert haben. Du kannst dies entweder mit den Standard Facebook Events machen oder mit einer Custom Conversion.

Wir werden dies mit einer Custom Conversion machen. Der Vorteil ist, dass du bei einer Custom Conversion keinen Javascript-Code auf deiner Seite oder im Google Tag Manager einbinden musst. Der Nachteil ist, dass dir Facebook nur 20 Custom Conversions zur Verfügung stellt. Also wenn deine Seite komplizierter wird oder du mehr tracken möchstest, kommst du irgendwann an den Standard Events nicht mehr vorbei.

Ein weiterer Nachteil ist, dass du für jedes Event das du verfolgen möchtest, eine separate Bestätigungs/Erfolgspage erstellen musst, auf den du den Benutzer weiterleitest, sobald er eine gewünschte Aktion ausgeführt hat.

Ich empfehle dir jedoch die Custom Conversion, bis du die 20 Custom Conversions aufgebraucht hast, bevor du dich mit der Implementierung der Standard Events auseinandersetzt, denn dies erfordert die Einbindung von Javascript Code auf jeder Seite, die du tracken möchtest. Dies ist etwas komplizierter, zeitaufwändiger und für den Anfang nicht erforderlich.

EXKLUSIVER ZUGANG

ZU ANLEITUNGEN, FALLSTUDIEN UND BEST-PRACTICES
(KOSTENLOS)

INSTALLATION CUSTOM CONVERSION TRACKING

Als Erstes navigierst du zum Menupunkt Pixel.

facebook-pixel-menu

Danach klickst du auf Conversion erstellen.

facebook-pixel-custom-conversion-erstellen

Nun wählst du Benutzerdefinierte Conversions nachverfolgen aus.

Jetzt kannst du deine Conversion einstellen. Bevor dies funktioniert, musst du eine Bestätigungsseite haben, auf die deine Besucher weitergeleitet werden, wenn sie eine Aktion erfolgreich abgeschlossen haben.

Wenn sie sich zum Beispiel in deinen Newsletter eintragen, dann musst du sie nach erfolgreicher Bestätigung auf eine separate Seite weiterleiten. Einer sog. Success-Page, auf der du etwas schreibst wie “Vielen Dank für den Eintrag in unseren Newsletter” oder “Vielen Dank für den Kauf unseres Produktes”. Diese Seite könnte folgende URL haben: deineseite.com/success/.

Im Feld URL enthält würdest du nun das Wort success eintragen. Facebooks Pixel verfolgt nun die Besucher dieser Success Page und weiß damit wieviele Menschen eine Aktion erfolgreich abgeschlossen hat. Dann erst kann der Algorithmus dir helfen, deine Conversion zu optimieren.

facebok-pixel-benutzer-definitierte-conversion1

Danach musst du nur eine Kategorie auswählen, damit du nachher in deinen Reports erkennen kannst, um was für eine Conversion es sich handelt.

Facebook kann jetzt nachverfolgen, wieviele Menschen auf deine Werbeanzeige geklickt haben und sich für einen Kauf entschieden haben. Du kannst jetzt nahezu vollständig nachverfolgen, wie erfolgreich deine Werbekampagnen sind.

Damit hast du den Facebook Pixel und das Conversion Tracking erfolgreich implementiert und kannst jetzt eine optimierte Kampagne erstellen.

Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, dann hinterlasse einen Kommentar und wir helfen dir gerne weiter.